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13. 8. 15   

Zwischen Oberwerries und Dröpplingsen

Das „Ehemaligen Treffen" am 13.08.2015 auf Schloß Oberwerries vermittelte nicht nur differenzierte Kenntnisse des Sauerlandes und seiner Menschen, sondern verband auch in besonderer Weise Tradition und Neuzeit. Wurden doch die 43 aus allen Teilen des Westfälischen Turnerbundes angereisten ehemaligen Amtsträger und Freunde des Westfälischen Turnerbundes in lockerer Runde auf dem Schlosshof begrüßt. Klar dass auch der Blick der Anreisenden zum Jahn-Denkmal schweifte und dadurch alle schnell mittendrin im Erzählen vieler Geschichten und lustigen Erlebnissen aus der Vergangenheit im Westfälischen Turnerbund waren. Weißt du noch? hörte man an diesem Nachmittag sehr oft.

Es wurde viel gelacht, Spaßiges aber auch Nachdenkliches ausgetauscht. In lockerer Runde saßen alle bis zum Abendessen zusammen. Natürlich erinnerte man sich auch an Turnerinnen und Turner, die nicht dabei sein konnten. Die große Familie der Ehemaligen hatte wahrlich viel zu erzählen.
Das Turnerhilfswerk zeigte sich als sehr gute Gastgeber, wurden doch die Ehemaligen zu einem tollen Buffet eingeladen, das keine Wünsche offen ließ. An dieser Stelle vielen Dank an die Küche .
Danken möchten wir Gerda Ottner, sowie das gesamte Vorbereitungsteam für die gelungene Veranstaltung.
Hatten wir uns nach dem Abendessen schon auf Teil zwei der großen Erzählrunde eingestellt, durften wir erst einmal erfahren, wie die Menschen, insbesondere im Sauerland, ticken.
Änne aus Dröpplingsen, bekannt aus Funk und Fernsehen, führte uns ein in die Besonderheiten der Sauerländer und Ännes Kernaussage dabei war: „ Immer sauber bleiben."
Änne hatte zu allem was zu sagen und konnte überall mitreden. Mit ihrem Porsche (Gehwägelchen) drehte sie auf und lief in Einzeldialogen mit einigen Turnerinnen und Turnern zu Höchstform auf. Klar, dass sie auch was zum Turnen im Allgemeinen und ihrer Gymnastikgruppe sagen konnte. Ihr gekonnter Spagat am Ende ihres tollen Programms überzeugte uns alle davon, dass Änne eine echte „Turnschwester" ist.
Weiter ging es am Abend in vielen kleinen Gesprächsrunden, die immer wieder durch das Singen gemeinsamer Lieder unterbrochen wurde.
Wie jedes Jahr hatte Walter Ross wieder seine Gitarre dabei und Eva Gobrecht aus Lüdenscheid mit ihrem Akkordion, die dafür sorgten, dass wir den richtigen Ton fanden.
Den lauen Abend ließen die meisten der Teilnehmer in fröhlicher Runde auf dem Schlosshof ausklingen.
Bei der Verabschiedung nach dem gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen waren alle der Meinung: „ Wir sind auch im nächsten Jahr wieder dabei".
Es wäre toll, wenn sich noch mehr „Ehemalige" beim nächsten Treffen einfinden würden, besonders aus dem Bereich des Präsidiums und der Turnerjugend.

Erich Hofmann